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    Zähneknirschen: Auswirkungen und Funktionstherapie

    Zähneknirschen (Bruxismus) ist eine weit verbreitete Reaktion des Körpers unter anderem auf seelischen Stress.

    Dabei wirken Kräfte von bis zu 80 Kilogramm pro Quadratzentimeter auf die Zähne ein. Langfristig werden durch das Zähneknirschen nicht nur die Kiefergelenke, die Kaumuskeln und die Zähne geschädigt, sondern die Verspannungen übertragen sich auch auf den Schulter- und Nackenbereich.

     

    Auswirkungen des Zähneknirschen

    Im Erwachsenenalter entstandene Fehlbelastungen zwischen Kiefergelenk, Muskulatur und Zahnkontakten, welche sich durch Zähneknirschen äußern, können erhebliche orthopädische Erkrankungen hervorrufen. Die Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule mit den entsprechenden Knochen-, Bänder- und Muskelgruppen können mit schmerzhaften Verspannungen reagieren. Irreparable Schäden, die durch übermäßig starkes Zähneknirschen hervorgerufen werden sind die Spätfolgen.

    Ursachen hierfür sind auch nicht passender Zahnersatz, Kronen, Füllungen und nicht korrekt abgeschlossene Kieferorthopädie. Ein sicheres Indiz für Fehlfunktionen ist Zähneknirschen und Pressen. Die notwendige Analyse und darauffolgende Funktionstherapie erfordert genauste Diagnostik mit computergestützten Analyseverfahren. Erfahrung und routinemäßiger Umgang mit den technischen Hilfsmitteln sind hier Voraussetzung.

    Unsere über 35 jährige Erfahrung mit Diagnostik und Therapie und unsere ständige Fortbildung ermöglicht es uns, für jeden Patienten im Großraum Kassel inkl. Vellmar und Sandershausen den optimalen Therapieansatz zu entwickeln.

    Wesentlicher Leitfaden der Funktionstherapie ist das Therapiekonzept nach Prof. Dr. Gutowski.

     

     

    Zähneknirschen behandeln in Kassel

    Unverdaute seelische Probleme und chronischer Stress können sich in starkem innerem Druck sowie Verspannungen in Nacken und Kiefergelenken äußern. Wer die Zähne zusammenbeißt, um das selbst auferlegte Pensum zu schaffen und nicht genug Entspannung in den Alltag einbaut, ist besonders gefährdet. Nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus) ist dann die häufige Folge. Es droht die Abrasion der Zahnsubstanz, die Verletzung des Zahnschmelzes zusammen mit Schmerzen in der Kaumuskulatur bis zu Rückenbeschwerden und Tinnitus. Als Auslöser für das Zähneknirschen kommen neben psychischen und emotionalen Ursachen auch Fehlstellungen von Zähnen oder Kiefer infrage. Zahn-Füllungen können sich dadurch lockern oder porös werden oder sich eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)entwickeln. Der CMD liegt eine Störung des Kausystems zugrunde. Eine präzise, computergestützte Funktionsanalyse beim Zahnarzt in Kassel gibt Aufschluss über den Status von Kiefer und Bisslage. Anhand der erstellten Diagnose empfiehlt der Zahnarzt die passende Therapie gegen Bruxismus und CMD. Auch andere Grunderkrankungen können mit Zähneknirschen einhergehen. Von daher empfiehlt sich die vorherige Abklärung durch einen Arzt.

    Craniomandibuläre Dysfunktion: Was ist das?

    Die Craniomandibuläre Dysfunktion bezeichnet die Fehlfunktion zwischen Schädel und Unterkiefer. Die andauernden Fehlbelastungen von Kiefergelenk, Muskulatur und Zahnreihen können gravierende orthopädische Erkrankungen nach sich ziehen. Wenn die funktionale Störung nicht vom Zahnarzt behoben wird, steigt das Risiko für gesundheitliche Folgen.

    Zähneknirschen: Welche Symptome gibt es?

    Schmerzen in den Kiefergelenken sind ein Indiz für CMD und Zähneknirschen. Charakteristisch sind auch Zahnabdrücke auf der Zunge oder in der Wangeninnenseite. Typisch sind darüber hinaus abgenutzte Zahnoberflächen, schmerzende Kaumuskeln, ein unebener Biss oder Zahnschmelzrisse, die dem Zahnarzt bei der Kontrolluntersuchung auffallen. Sogar Schlaf-Apnoe steht gelegentlich mit Bruxismus in Verbindung. Auch schlechtsitzender Zahnersatz kann für Bruxismus verantwortlich sein. Ober- und Unterkiefer passen dann nicht mehr genau aufeinander. Ein harmonischer Kaumechanismus ist in dem Fall nicht möglich. Eine ungleiche Bisslage kann beim Zahnarzt in Kassel mit einer individuellen Therapie, neuen Füllungen, Kronen, Implantaten oder anderem Zahnersatz behoben werden. Durch diese korrigierende Behandlung werden die Kiefergelenke und die Kaumuskulatur entlastet, die Zähne geschont.

    Welcher Zahnersatz bei Bruxismus?

    Sollte aufgrund eines erheblichen Zahndefekts eine Überkronung nötig sein, ist eine unbeschichtete Krone aus Metall eine Option. Dieses Material geht nicht leicht kaputt und ist eine stabile Schutzschicht über dem restaurierten Zahn. Zähneknirschen ist kein Hindernis für das Legen von Implantaten. Der Zahnarzt in Kassel berät seine BruxismusPatienten jederzeit gerne umfassend zum Thema Zahnersatz.

    Was hilft gegen Zähneknirschen?

    Patienten, die unbewusst mit den Zähnen knirschen, sind tagsüber starken Belastungen ausgesetzt. Das Erlernen und Praktizieren von Entspannungsmethoden ist ein erster Schritt zu Zahngesundheit und einem besseren Umgang mit Hektik und vollen Terminlisten. Tägliche Auszeiten, ein Aufenthalt in der Natur, Ausgleichssport, Meditation oder Yoga können das Stress-Level reduzieren und so positiv auf den Schlafbruxismus einwirken. Fitness-Workouts helfen beim Abbau überschüssiger Energie ebenfalls. Auf diese Weise landen die Kräfte nicht auf den Zähnen und in den strapazierten Kiefergelenken. Wer in Bewegung kommt, verlagert den Stress vom Kopf in die Beine. Walken ist also eine ideale Outdoor-Betätigung für Patienten mit Bruxismus. Der Zahnarzt in Kassel empfiehlt eine Behandlung mit Zahnschienen. Er kann eine individuell an das Gebiss des Patienten angepasste Aufbissschiene anfertigen. Diese Maßnahme schützt die Zähne vor dem Pressen- folglich kommen Ober- und Unterkiefer nicht mehr direkt miteinander in Kontakt. Die Aufbissschiene wird in der Regel nachts getragen, kann aber auch tagsüber zum Einsatz kommen. Sie ist jederzeit entnehmbar und stellt keine Belastung für den Patienten dar. Das maßgeschneiderte Hilfsmittel schenkt einen soliden Tragekomfort. Die Zahnschiene ist transparent und von daher kaum sichtbar. Sie stellt eine dezente, ästhetische Lösung dar, die auch leichte Zahnfehlstellungen sanft korrigieren kann. Repositionierungsschienen korrigieren Verlagerungen in den Kiefergelenken. Der gesamte Kaumechanismus kann sich regenerieren, die Funktionalität wird wieder hergestellt. Es ergeben sich keine Reibungspunkte und Fehlbelastungen mehr.

    Wie funktioniert die Aufbisschienen-Therapie?

    Eine Aufbissschiene kann den Zahnverschleiß stoppen. Die individuell vom Zahnarzt in Kassel hergestellte elastische Schiene ist ein Protektor für die Zähne und den ganzen Kauapparat. Auch der Zahnschmelz wird geschützt, und die Anspannung im Bereich des Kiefers lässt nach. Zur Herstellung der Aufbissschienen wird Kunststoff verwendet, der in der Regel gut verträglich ist. Für Allergiker gibt es darüber hinaus spezielle biokompatible Materialien. Die Zahnarztpraxis in Kassel berät ihre Patienten gerne ausführlich zu den für sie geeigneten Aufbissschienen. Sollten Gebiss und Kaumuskulatur extrem verspannt sein, kann eine Botox-Injektion die Muskulatur entkrampfen. Die zahnärztliche Behandlung sollte so früh wie möglich begonnen werden, um Folgeschäden zu vermeiden.

    Was bringt Botox beim Zähneknirschen?

    Die Botox-Injektion in den Kaumuskel ist eine bewährte Methode bei hartnäckigem Bruxismus. Die Injektion zieht keine komplette Muskelerschlaffung nach sich. Der Muskel verliert seine Überspannung, so dass das Zähneknirschen gebremst wird. Der Botoluminumtoxin- Effekt hält meist bis zu sechs Monaten an und kann wiederholt werden. Der Wirkstoff Botoluminumtoxin hat auch den Vorteil, dass die Gesichtszüge schlanker werden. Manchmal zeigen sich stark beanspruchte Kiefermuskeln auch optisch in einem fülligeren Gesicht. Wenn die funktionalen Störungen des Kausystems nicht behandelt werden, kann dies zu Schwindel, Migräne, Depressionen und orthopädischen Problemen führen. Chronische Schmerzen sind dann keine Seltenheit.

    Wie lange muss die Aufbissschiene getragen werden?

    Wenn der Patient die Aufbissschiene konsequent trägt, verringert sich das Zähneknirschen oft schon nach ein paar Wochen. Muskelverhärtungen lockern sich. Schmerzen beim Kauvorgang und das Knacken der Kiefergelenke flachen ab. Die Aufbisschiene kann Jahre halten, in einigen Fällen ist ein Austausch bereits nach sechs Monaten notwendig.

    Wie wird die Knirscherschiene gereingt?

    Die Schiene wird einfach mit Seife gesäubert, dazu wird eine Zahnbürste verwendet. Auch Zahncreme ohne Schleifpartikel kann zum Einsatz kommen. Von aggressiven Putzwerkzeugen ist abzuraten. Risse in der Oberfläche der Zahnschiene können einen Keimbefall nach sich ziehen. Die Aufbissschiene sollte alle zwei Tage gereinigt werden, damit sich keine Ablagerungen bilden.

    Wer zahlt die Aufbissschienen?

    Die zahnärztliche Behandlung mit Aufbissschienen ist ein Element der Schienen-Therapie zur Linderung von Schmerzen im Kiefer– und Zahnbereich. Oft liegen körperliche Beschwerden und seelische Probleme zugrunde. Die Basis für die Entscheidung über eine Kostenübernahme seitens der GKV ist die bescheinigte medizinische Notwendigkeit. Die Krankenversicherung kommt meist für die Kosten der Schiene auf, die präzise Funktionsanalyse wird hingegen nicht immer übernommen. Handelt es sich um eine vom  Arzt oder Zahnarzt diagnostizierte Craniomandibuläre Dysfunktion und soll eine CMD-Therapie erfolgen, bewilligen die Krankenkassen häufig die computergestützte Funktionsanalyse und die Schienen-Behandlung. Der Patient sollte jedoch in jedem Fall vor dem Behandlungs-Beginn bei seiner Krankenversicherung die entsprechenden Auskünfte einholen.